Mittelmeer als Todeszone

Weltweiter Vergleich – IOM-Studie

IOM

Fatal Journeys

Tracking Lives Lost During Migration, 2014

via Fatal Journeys.pdf

mittelm todeszone iom 2014

(S. 20)

Die Studie ist wissenschaftlich angelegt. Der Guardian (s.u.) unterstreicht eines der Ergebnisse der IOM-Untersuchung: Weltweit gibt es keine Organisation, die das abschottungsbedingte Sterben von Flüchtingen und MigrantInnen systematisch beobachtet. Es wäre naheliegend, ebenfalls zu konstatieren, dass es keine weltweite entsprechende Vermisstenstelle gibt, an die sich Angehörige und FreundInnen wenden können. Warum hat das Internationale Rote Kreuz keinen Suchdienst eingerichtet? Zudem fehlt der Hinweis auf staatliche Kriminalisierungsgefahren bei solchen Unternehmungen.

The Guardian: „One of the report’s most shocking findings is that, despite the high and rising death toll, “no organisation at the global level is currently responsible for systematically monitoring the number of deaths that occur. Data tends to be scattered, with a range of organisations involved in tracking fatalities often employing different definitions of border-related death.”“

via Eight migrants die every day trying to reach richer countries, study reveals | Global development | The Guardian