Einschreiten der NATO möglich

Libero Quotidiano.it

Mare Nostrum, gli Usa:

„Possibile intervento della Nato; la migrazione verso l’Italia è fuori controllo“

A Washington la preoccupazione per l’inefficacia di Mare Nostrum aumenta giorno dopo giorno: „La migrazione di massa verso l’Italia è fuori controllo. E il governo statunitense potrebbe essere costretto ad affrontare il problema, se vuole mantenere compatti i suoi alleati europei“. L’allarme è stato lanciato dal tenente Mark Lawrence, un giovane ufficiale dell’Us Navy che si occupa di questioni navali per conto del prestigioso Center for Strategic and Internazional Studies. L’analisi dell’uffiaicle è stata riportata da L’Espresso, in un articolo di Gianluca Di Feo.

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„Zwischenstation Milano Centrale“

WDR 5

Der Hauptbahnhof von Mailand ist Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus Syrien und Durchgangsstation auf ihrer Reise nach Norden. Die meisten Flüchtlinge, die in Italien landen, versuchen sich dorthin durchzuschlagen.

Redaktion: Anna Osius

Abdullah ist Anfang 20. Ein Student aus Homs in Syrien – auf der Flucht vor Terror und Gewalt in seiner Heimat. 6000 Dollar hat er für die Überfahrt bezahlen müssen. In einem kleinen Holzkahn übers Mittelmeer. Dann quer durch Italien. Jetzt ist er am Bahnhof in Mailand gelandet und will weiter nach Norden. „Deutschland oder Schweden. Mein Bruder lebt in Malmö. Aber da komme ich nicht hin. Weil man im Zug kontrolliert wird. Vor zwei Tagen hat mich die französische Polizei erwischt, also bin ich wieder hierher gekommen.“
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„Die Kosten der Abschottung“

Zeit Online

Die EU gibt Milliarden aus, um an den Außengrenzen illegale Flüchtlinge aufzuhalten. Gebracht hat es nur wenig. Jetzt soll mit Hightech nachgeholfen werden.

von Nadine Oberhuber

Mit 5,4 Millionen Euro könnte man eine Menge bewegen, um die Not von Flüchtlingen zumindest ein wenig zu lindern. Man könnte beispielsweise 1.000 Flüchtlinge ein Jahr lang in einer deutschen Großstadt unterbringen. Die Verantwortlichen in Griechenland dagegen setzen an einer anderen Stelle an: Sie haben für 5,4 Millionen Euro einen Stacheldrahtzaun gebaut, um ihre Grenze dicht zu machen. Der Zaun ist 12,5 Kilometer lang und schottet den Landweg zur Türkei ab. Dieser Grenzabschnitt ist eine der südlichsten Außenlinien der Europäischen Union, deshalb hat die EU den Zaun auch mitfinanziert.

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„Flüchtlinge in den Zentralen des braunen Sumpfs“

Süddeutsche Zeitung

Der enge Raum, das ewige Warten – es ist nirgendwo einfach, ein Flüchtling zu sein. Aber an manchen Orten in Mecklenburg-Vorpommern ist es ein Martyrium. Jeden Tag.

Von Thomas Hahn

„Wenn wir rausgehen, zeigen uns die Leute den Mittelfinger oder machen uns sonstwie an“, sagt Mbodji. „Mir haben die Leute mal ‚Ebola‘ zugerufen“, sagt Barry. Sie haben auch schon freundliche Orte in Deutschland erlebt, aber hier in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, wo sie im Flüchtlingsheim wohnen, schlagen ihnen Wellen der Ablehnung entgegen. […]

Es ist nirgendwo einfach, ein Flüchtling zu sein. Aber an manchen Orten in Deutschland ist es besonders schwer, darauf hat die Amadeu-Antonio-Stiftung für demokratische Kultur aufmerksam machen wollen, als sie am Samstag Politiker und Presse durch Mecklenburg-Vorpommerns Hinterland führte. […]

Melilla: 50 Flüchtlinge schaffen es

taz.de

Spanische Enklave Melilla

Flüchtlinge überwinden Grenzzaun

Erneut haben über 50 Flüchtlinge den Grenzzaun vor der Stadt Melilla überwunden. In der vorigen Woche kam es bei einer ähnlichen Aktion zu Zusammenstößen.

MELILLA dpa/taz | Über 50 afrikanische Flüchtlinge haben die Grenzanlagen von Melilla überklettert und sind in die spanische Nordafrika-Exklave gelangt. Wie aus Polizeikreisen verlautete, hatten mehrere Gruppen Afrikaner am Montag an verschiedenen Stellen gleichzeitig versucht, von Marokko aus die sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden.
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Vorverlagerte Strafverfolgung der Fluchthilfe

Auf den italienischen Kriegsschiffen der Operation Mare Nostrum werden inzwischen wieder, auch mit Gewalt, den aufgenommenen Bootsflüchtlingen Fingerabdrücke abgenommen. Sie werden direkt nach Übernahme auf das Kriegsschiff ohne Anwälte von der mitfahrenden  italienischen Staatspolizei verhört. Zeitgleich fahndet die Marine in internationalen Gewässern mit einem U-Boot und anderen militärischen Aufklärungsmitteln nach den Mutterschiffen, mit denen die Flüchtlinge bis in internationale Gewässer gelangt sind. Bei den festgenommenen Fluchthelfern handelt es sich häufig um minderjährige Ägypter. Ihr Verbleib ist unklar. Viele Fluchthelfer werden nach kurzem Prozess sofort abgeschoben.
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USA: „Der perfekte Krieg“

faz.net

„[…] Gefragt sind Bomben, Raketen, Ersatzteile für Kampfflugzeuge. Auch die Entwicklung neuer Rüstungsprojekte dürfte einen Schub erhalten. ‚Aus der Sicht der Verteidigungsindustrie ist es der perfekte Krieg‘, sagt Branchenkenner Richard Aboulafia von der Marktforschungsfirma Teal Group. […]“

„Flucht aus Somalia“

faz.net

„Niemand wusste, ob wir ankommen würden

Durch die Wüste, übers Mittelmeer, ins Gefängnis, in die Schule: Moha kam als 15 Jahre alter Flüchtling von Somalia nach München. Deutschland braucht Menschen wie ihn. […]“

von Jonathan Fischer

„Beim Freitagsgebet in der Moschee musterten die Kämpfer unter den Wollmasken uns Jugendliche. Alle, die stark genug zum Kämpfen schienen, mussten mitkommen. Sogar 14-Jährige wie ich. Zum Glück war ich für mein Alter sehr klein und dünn geraten. Niemand von uns Jugendlichen wollte zum Töten ausziehen. Wir wollten lieber Fußball spielen und Filme schauen, so wie früher, bevor die islamistischen Shabaab-Milizen unsere Stadt besetzten und Kämpfer aus Afghanistan, Arabien und Nordamerika durch die Straßen patrouillierten. Sie verboten uns das Fernsehen und die Musik. Alle Frauen mussten sich verschleiern. Und Fußball spielen durften wir nur noch in langen Hosen.“ […]

„Der Wert des weißen Lebens“

taz.de

Schlagloch Rassismus

Dieser Tage wird es wieder mal sehr deutlich: Es gibt zwei Sorten von Toten. Einige sind uns mehr wert als andere, die weit weg sind.

Es gibt kein unwertes Leben; das sagt sich leicht. Doch wird der Wert eines Lebens ganz unterschiedlich bemessen. Offensichtlich wird dies spätestens, wenn es um den Wert eines Toten geht.
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