Alarm Phone +334 86 51 71 61

WatchTheMed-Aufruf in diversen Sprachen

http://www.watchthemed.net/index.php/

Alarmphone

For Boatpeople in Distress at Sea and in Cases of Pushback

The Watch The Med Alarm Phone is a ‘hotline’ for people in distress at sea. Our hotline will run 24/7 and will immediately raise alarm when refugees and migrants get into situations of distress at sea and are not promptly rescued. It will be managed by human rights activists from both sides of the Mediterranean and offer a multilingual team that will first advise all persons in distress to alert the officially responsible rescue teams. The Watch The Med Alarm Phone does not possess rescue-teams and we cannot offer direct protection. When a distress call is received, we will call the coast guards ourselves, and follow up on their response, making known to them that we are informed and ‘watching’ them. If they fail to respond, we will gather all imaginable political and public pressure to force them to do so.

  • The  WATCH THE MED alarm phone number: *+334 86 51 71 61*

  • Read and download the flyer in EN FR AR DT GR IT ES

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Seenotrettung MOAS gibt wegen Geldmangel und Frontex auf

Das private Seenotrettungsprojekt MOAS stellt zeitgleich zu Mare Nostrum seine Aktivitäten Ende Oktober 2014 ein. Es seien nicht genügend Spendengelder eingegangen. Die Arbeitsweise von MOAS – Retten und die Geretteten den Küstenwachen oder Militärs zu übergeben – lasse sich nicht mit Frontex fortsetzen. Mit Frontex und der EU sei keine Verständigungsgrundlage gefunden worden. MOAS hat nach eigenen Angaben 2.500 Flüchtlinge und MigrantInnen in Seenot gerettet. Es verfügt über ein Schiff und eine Drohne. Continue reading

Libanon und die „Falle der Berliner Konferenz“

Aus mideastwire.com:

„How Lebanon escaped the “refugees’ trap” in Berlin”

On October 23, the independent, leftist As-Safir daily newspaper carried the following report: “…A few days prior to the conference that will be hosted by Berlin on the situation of the “Syrian refugees” at the headquarters of the German foreign ministry and under foreign Minister Frank Walter Steinmeier and the attendance of Tamam Salam and a Lebanese ministerial delegation, the attempts at pressuring Lebanon have increased in order to push the country to sign the Geneva refugee agreement or to abide by its clauses, which will make Lebanon a “country of asylum.” This means that Lebanon will be forced to keep the Syrian refugees for long years and to provide them with services and privileges that exceed its ability due to demographic, security related, economic and social reasons. Continue reading

Einschreiten der NATO möglich

Libero Quotidiano.it

Mare Nostrum, gli Usa:

„Possibile intervento della Nato; la migrazione verso l’Italia è fuori controllo“

A Washington la preoccupazione per l’inefficacia di Mare Nostrum aumenta giorno dopo giorno: „La migrazione di massa verso l’Italia è fuori controllo. E il governo statunitense potrebbe essere costretto ad affrontare il problema, se vuole mantenere compatti i suoi alleati europei“. L’allarme è stato lanciato dal tenente Mark Lawrence, un giovane ufficiale dell’Us Navy che si occupa di questioni navali per conto del prestigioso Center for Strategic and Internazional Studies. L’analisi dell’uffiaicle è stata riportata da L’Espresso, in un articolo di Gianluca Di Feo.

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„Zwischenstation Milano Centrale“

WDR 5

Der Hauptbahnhof von Mailand ist Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus Syrien und Durchgangsstation auf ihrer Reise nach Norden. Die meisten Flüchtlinge, die in Italien landen, versuchen sich dorthin durchzuschlagen.

Redaktion: Anna Osius

Abdullah ist Anfang 20. Ein Student aus Homs in Syrien – auf der Flucht vor Terror und Gewalt in seiner Heimat. 6000 Dollar hat er für die Überfahrt bezahlen müssen. In einem kleinen Holzkahn übers Mittelmeer. Dann quer durch Italien. Jetzt ist er am Bahnhof in Mailand gelandet und will weiter nach Norden. „Deutschland oder Schweden. Mein Bruder lebt in Malmö. Aber da komme ich nicht hin. Weil man im Zug kontrolliert wird. Vor zwei Tagen hat mich die französische Polizei erwischt, also bin ich wieder hierher gekommen.“
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„Die Kosten der Abschottung“

Zeit Online

Die EU gibt Milliarden aus, um an den Außengrenzen illegale Flüchtlinge aufzuhalten. Gebracht hat es nur wenig. Jetzt soll mit Hightech nachgeholfen werden.

von Nadine Oberhuber

Mit 5,4 Millionen Euro könnte man eine Menge bewegen, um die Not von Flüchtlingen zumindest ein wenig zu lindern. Man könnte beispielsweise 1.000 Flüchtlinge ein Jahr lang in einer deutschen Großstadt unterbringen. Die Verantwortlichen in Griechenland dagegen setzen an einer anderen Stelle an: Sie haben für 5,4 Millionen Euro einen Stacheldrahtzaun gebaut, um ihre Grenze dicht zu machen. Der Zaun ist 12,5 Kilometer lang und schottet den Landweg zur Türkei ab. Dieser Grenzabschnitt ist eine der südlichsten Außenlinien der Europäischen Union, deshalb hat die EU den Zaun auch mitfinanziert.

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„Flüchtlinge in den Zentralen des braunen Sumpfs“

Süddeutsche Zeitung

Der enge Raum, das ewige Warten – es ist nirgendwo einfach, ein Flüchtling zu sein. Aber an manchen Orten in Mecklenburg-Vorpommern ist es ein Martyrium. Jeden Tag.

Von Thomas Hahn

„Wenn wir rausgehen, zeigen uns die Leute den Mittelfinger oder machen uns sonstwie an“, sagt Mbodji. „Mir haben die Leute mal ‚Ebola‘ zugerufen“, sagt Barry. Sie haben auch schon freundliche Orte in Deutschland erlebt, aber hier in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, wo sie im Flüchtlingsheim wohnen, schlagen ihnen Wellen der Ablehnung entgegen. […]

Es ist nirgendwo einfach, ein Flüchtling zu sein. Aber an manchen Orten in Deutschland ist es besonders schwer, darauf hat die Amadeu-Antonio-Stiftung für demokratische Kultur aufmerksam machen wollen, als sie am Samstag Politiker und Presse durch Mecklenburg-Vorpommerns Hinterland führte. […]

Melilla: 50 Flüchtlinge schaffen es

taz.de

Spanische Enklave Melilla

Flüchtlinge überwinden Grenzzaun

Erneut haben über 50 Flüchtlinge den Grenzzaun vor der Stadt Melilla überwunden. In der vorigen Woche kam es bei einer ähnlichen Aktion zu Zusammenstößen.

MELILLA dpa/taz | Über 50 afrikanische Flüchtlinge haben die Grenzanlagen von Melilla überklettert und sind in die spanische Nordafrika-Exklave gelangt. Wie aus Polizeikreisen verlautete, hatten mehrere Gruppen Afrikaner am Montag an verschiedenen Stellen gleichzeitig versucht, von Marokko aus die sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden.
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Telefonkette gegen Abschiebungen

Zum 21. Mal Abschiebung verhindert

Am heutigen Morgen wurde in Osnabrück zum 20. und 21. Mal eine Abschiebung verhindert. Die „Telefonkette gegen Abschiebungen“ wächst und wächst. Trotz der frühen Uhrzeiten und des kälter werdenden Wetters versammeln sich die Unterstützer_innen zuverlässig, um der Dublinverordnung und dem Ping-Pong-Spiel mit Menschenleben die Stirn zu bieten.

Seit ein paar Wochen werden die Osnabrücker Aktivitäten offen vom Staatsschutz beobachtet, der morgens bei den Abschiebungsverhinderungen die Aktivist_innen anspricht und auch anderweitig Kontakt aufgenommen hat.

Dann hat es in der vorletzten Woche zahlreiche Hausdurchsuchungen in linken Kreisen in Stadt und Landkreis Osnabrück gegeben. Offiziell, sagte die Polizei, wurden diese durchgeführt als Reaktion auf eine Körperverletzung im August. Dass jedoch erst zwei Monate später Hausdurchsuchungen folgen, zudem in großer Zahl, macht stutzig.

Hier noch ein Artikel über die verhinderte Abschiebung in Nordhorn in der letzten Woche:

Grafschafter Nachrichten

Vorverlagerte Strafverfolgung der Fluchthilfe

Auf den italienischen Kriegsschiffen der Operation Mare Nostrum werden inzwischen wieder, auch mit Gewalt, den aufgenommenen Bootsflüchtlingen Fingerabdrücke abgenommen. Sie werden direkt nach Übernahme auf das Kriegsschiff ohne Anwälte von der mitfahrenden  italienischen Staatspolizei verhört. Zeitgleich fahndet die Marine in internationalen Gewässern mit einem U-Boot und anderen militärischen Aufklärungsmitteln nach den Mutterschiffen, mit denen die Flüchtlinge bis in internationale Gewässer gelangt sind. Bei den festgenommenen Fluchthelfern handelt es sich häufig um minderjährige Ägypter. Ihr Verbleib ist unklar. Viele Fluchthelfer werden nach kurzem Prozess sofort abgeschoben.
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