Notruftelefon: Bremen

[Freitag: Kundgebung gegen das Massensterben im Mittelmeer & offizieller Start des mittelmeerweiten „Watch the Med Alarm Phone“ – gerne weiterleiten!]

Über 3.000 Tote seit Januar 2014

Stoppt das Massensterben auf dem Meer! Fluchtwege öffnen, Menschenrechte verteidigen!

Zeit & Ort: Freitag, 10. Oktober, Vor den Domtreppen, 16:00 Uhr (die Aktion beginnt wegen der anschließenden TTIP-Kundebung auf dem Marktplatz pünktlich).

Bei der von Afrique-Europe-Interact organisierten Kundgebung werden mehrere Menschen sprechen, die die Situation auf dem Mittelmeer aus eigener Erfahrung kennen. Außerdem wird die Initiative zu einem mittelmeerweiten Alarm Phone für Flüchtlinge und Migrant_innen in Seenot der Öffentlichkeit vorgestellt (Aufruf & Bremer Unterstützer_innen: siehe unten).

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Notruftelefon: Spanien

 http://www.apdha.org/

Se pone en marcha el teléfono de alarma de “Watch the Med” que cubrirá llamadas de emergencia en las rutas migratorias

No tiene capacidad de realizar rescates marítimos pero levantará la voz de alarma si tales operaciones se retrasan o se niegan

Hoy en el año 2014 el mar Mediterráneo se ha convertido en una fosa común para los refugiados y los migrantes. En los primeros nueve meses del año se han registrado más de 3.000 muertes en el mar. En los últimos años, ninguna otra parte del mundo ha registrado más muertes de personas desplazadas. A pesar de ello el 27 de agosto de 2014, la UE y sus responsables decidieron desmontar el operativo de rescate marítimo italiano ‘Mare Nostrum’ para sustituirlo gradualmente por un operativo de carácter “disuasorio” a cargo de la agencia FRONTEX, en las aguas costeras de la UE. Esto provocará un aumento de las muertes en el Mediterráneo, desembocando así en una catástrofe humanitaria de grandes proporciones.

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Notruftelefon: Die Presse

http://diepresse.com/home/panorama/welt

„Watch the Med“: Notruf-Hotline für Bootsflüchtlinge

Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern, Marokko und Tunesien wollen ein Notruf-Telefon für Bootsflüchtlinge einrichten. Die Nummer werde rund um die Uhr erreichbar sein.

Wegen der zahlreichen Flüchtlingstragödien im Mittelmeer wollen Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern sowie Marokko und Tunesien ein Notruf-Telefon für Bootsflüchtlinge einrichten. In Seenot geratene Migranten sollen damit die Initiative „Watch the Med“ alarmieren können, damit die zuständigen Behörden unter Druck gesetzt und Rettungsaktionen überprüft werden könnten

Die Nummer der Hotline, die in Nordafrika und der Türkei an potenzielle Flüchtlinge verteilt werden soll, ist vom kommenden Wochenende an rund um die Uhr erreichbar, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Aufruf.

Website Watch the Med

[APA/dpa]

Presseerklärung

„Unser Projekt ist keine Lösung, sondern Intervention im Notfall.“

Presseerklärung vom 08.10.2014 / Pressekonferenz in Berlin am 10.10.2014

»Watch the Med«-Notruftelefon gegen das Sterben-Lassen auf See

Transnationales Netzwerk alarmiert ab 10.10.2014 bei Seenot und Rückschiebungen

Das Mittelmeer bleibt auch 2014 ein Massengrab für Flüchtlinge und MigrantInnen. In den ersten neun Monaten des Jahres hat es mehr als 3.000 registrierte Tote gegeben, nirgendwo sonst auf der Welt sind in den letzten Jahren so viele Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen. Dennoch entschieden die verantwortlichen EU-Gremien am 27. August 2014, die italienische Seenotrettung Mare Nostrum zurückzufahren und schrittweise durch eine Frontex-Abschottungsmission in EU-Küstengewässern zu ersetzen. Damit ist vorgezeichnet, dass das Massensterben im Mittelmeer noch größere Dimensionen annehmen wird.
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